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Wer glaubt, der pflanzliche Trend sei vorbei, muss die Zahlen 2025 genauer anschauen.

Nicht das pflanzliche Sortiment schrumpft, sondern ein bestimmter Teil davon. Wer das unterscheidet, räumt sein Regal anders ein.

Pflanzliche Alternativen 2025: der Markt in Zahlen

Nach der Auswertung von GFI Europe auf Basis von Circana- und NIQ-Daten erreichten die sechs Hauptkategorien pflanzlicher Alternativen in Deutschland 2025 rund 1,71 Milliarden Euro: plus 3,1 Prozent im Wert, plus 6,2 Prozent in der Menge.

Die Menge wächst also doppelt so schnell wie der Wert. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Normalisierung: Die Preise haben sich beruhigt, die Produkte bleiben im Korb. Die Zahlen umfassen den Gesamtmarkt, nicht nur Bio.

Was wächst

Drei Kategorien tragen das Wachstum:

  • Pflanzendrinks: 632 Millionen Euro, plus 8,1 Prozent im Wert und 7,7 Prozent in der Menge. Sie stehen inzwischen für 9,2 Prozent des Milchregals in der Menge.
  • Joghurtalternativen: plus 9,8 Prozent im Wert, plus 7,8 Prozent in der Menge.
  • Tofu, Tempeh und Seitan: plus 30 Prozent in der Menge – der deutlichste Ausschlag des ganzen Segments.

Der letzte Punkt ist für ein Naturkostsortiment der wichtigste. Er zeigt eine Rückkehr zu den Basisprodukten, die im Fachhandel seit jeher stehen, und nicht zu Neuentwicklungen.

Was schrumpft

Fleischersatz kam 2025 auf 751 Millionen Euro, verlor aber 1,7 Prozent in der Menge. Käsealternativen gaben 7,4 Prozent im Wert ab, Fischalternativen 29 Prozent in der Menge.

Das Muster ist eindeutig: Was stark verarbeitet ist und ein tierisches Produkt imitiert, verliert. Was schlicht ist und für sich steht, gewinnt.

Konsequenz fürs Regal

Für die Sortimentsplanung heißt das, Fläche zu verschieben, statt zu streichen. Basisprodukte und Pflanzendrinks verdienen mehr Platz, Convenience-Imitate weniger. Vegane Artikel gehören dabei nicht in eine Sonderecke, sondern in die jeweilige Warengruppe.

Ein Nebenbefund passt dazu: Der Anteil des Bio-Budgets bei der Generation Z sank von 6,6 Prozent im Jahr 2023 auf 5,5 Prozent 2025. Diese Kundschaft kauft pflanzlich, aber sie kauft nicht über die Erzählung. Sie kauft über Produkt und Preis.

Veganes Sortiment über den Bio-Großhandel Claus

Unser Food-Sortiment und der Frischebereich decken beide Seiten ab: die Basis aus Tofu, Hülsenfrüchten und Getreide ebenso wie Drinks und Joghurtalternativen.

Welche Artikel sich für Ihre Fläche rechnen, hängt vom Standort und vom vorhandenen Regalmeter ab. Eine Übersicht der Warengruppen gibt den Rahmen.

Sie möchten Ihr pflanzliches Sortiment neu aufstellen? Werden Sie Kunde bei der Claus GmbH und besprechen Sie die Auswahl mit Ihrem Ansprechpartner.

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